Vielleicht wird es leichter

Guten Morgen ihr Lieben,

es ist eigentlich gar nichts besonderes passiert, aber trotzdem gibt es eine ganze Menge zu schreiben. Ich fange glaube ich einfach mal am besten bei der Arbeit an. Eine Bekannte hatte mich schon öfter gefragt, ob ich mir nicht mal den Pflegedienst angucken möchte, in dem sie arbeitet. Bis jetzt habe ich das immer abgelehnt. Zum einen wollte ich nicht schon wieder den Arbeitgeber wechseln und zum Anderen konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass es dort so viel anders ist. Am letzten Wochenende habe ich dann aber mal wieder erst am Freitag um 17.30 erfahren, wie ich am Samstag arbeiten muss. Und da dachte ich, dass ich mir ja wenigstens mal anhören kann, wie die das alles so machen und organisieren. Ich hatte dann auch direkt am Dienstag ein Gespräch mit der Chefin. Sie war mir sehr sympathisch und das Angebot ist auch super. Ich bin nur wirklich skeptisch, ob das am Ende so stimmt. Ich glaube sie brauchen wirklich Leute. Dann habe ich schon oft erlebt, dass eine Menge versprochen wird, was gar nicht zu halten ist. Ich habe erstmal einen Termin zum hospitieren gemacht. Ich hoffe, dass ich dann ein bisschen was mitbekomme, wie die Organisation ist.

Die Sozialarbeiterin in der Ambulanz ist immer noch nicht wieder da. Und im Bereich Arbeit habe ich im Moment glaube ich auch nicht wirklich viel zu verlieren.

Am meisten Angst macht mir gerade die Einschulung am Wochenende. Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass meine Herkunftsfamilie einfach vorbeikommt. Aber so ganz sicher bin ich mir nicht. Mitbekommen haben werden sie ja bestimmt, dass am Wochenende Einschulung ist. Das ist ja in ganz Niedersachsen so. Ich wäre so gerne souverän und würde mich einfach vor ihnen hinstellen und sagen, dass ich sie nie wieder sehen möchte und sie jetzt sofort gehen sollen. Aber wenn ich mir die Situation vorstelle, dass sie einfach da stehen, bekomme ich einfach nur Panik. Noch mal könnte ich diese Situation, wie in dem Gespräch letztes Jahr nicht aushalten. Aber was mir Hoffnung macht ist, dass die Einschulung die letzte große Veranstaltung ist, bevor das erste Jahr Kontaktabbruch vorbei ist. Alle anderen Feiertage haben wir schon mal ohne sie gefeiert. Und sonst steht auch eigentlich nichts großes an. Und ich hoffe wirklich, dass stimmt was mein Psychiater gesagt hat und das erste Jahr das schwerste ist und es danach spürbar leichter wird.

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