Viele kleine Erfolge

Hallo ihr Lieben,

ich wollte schon ganz lange mal schreiben, wie es mit mir und meinem Zero Waste und Minimalismus Projekt so läuft.

Der größte Erfolg ist glaube ich wirklich, dass wir unsere große Restmülltonne gegen eine kleine austauschen konnten. Wir sind von Papiertaschentüchern auf Stofftaschentücher umgestiegen. Erst fand ich die Vorstellung total ekelhaft, aber eigentlich ist es das gar nicht. Nach der 60 Grad Wäsche sind ja alle Keime tot. Das ist dann ja eigentlich kein Unterschied zu Papiertüchern. Und Küchenpapier und Einmalputztücher konnten wir austauschen.

Früher habe ich Unmengen von diesen Tüchern benutzt. Ich fand es total praktisch und ich dachte ich spare ganz viel Zeit. Aber länger brauche ich jetzt eigentlich auch nicht. Außerdem haben wir am letzten Wochenende endlich einen Komposthaufen gebaut.

Wodurch wir jetzt noch mal weniger Restmüll haben. Eine kleinere Tonne können wir jetzt allerdings nicht mehr nehmen, da wir für 5 Personen mindestens 100 Liter nehmen müssen. Aber das ist ja auch eigentlich nicht Sinn und Zweck der Sache. Ich habe auch mal angefangen zum Saubermachen ein bisschen mit Hausmitteln zu experimentieren. Natron kann man zum Beispiel super benutzen, um Polster zu reinigen. Und mit Zitronensäure und ein bisschen Spüli kann man Badreiniger super selber machen.

Plastikmüll möchte ich noch unbedingt weiter reduzieren. Leider habe ich nie gezählt, wie viele gelbe Säcke wir verbraucht haben, bevor wir angefangen haben darauf zu achten. Weniger als vier in zwei Wochen haben wir bis jetzt aber noch nicht geschafft. Ungefähr einmal  in der Woche kaufen wir jetzt immer im Lose-Laden ein und Obst und Gemüse kaufe ich oft beim Biobauern bei uns im Ort. Am meisten Müll machen glaube ich die Hafermilch-Tetrapaks. Aber dazu ist mir noch keine Alternative eingefallen. Ich bleibe auf jeden Fall weiter dran. Seitdem ich mehr darauf achte fallen mir auch immer wieder Dinge auf, die wir noch verbessern können.

Auch Minimalismus ist glaube ich ein langer Weg. Wir konnten unsere Ausgaben für den Haushalt aber wirklich um 200€ senken. Ein bisschen weiter sparen müssen wir aber noch, da erhöhen der Arbeitszeit uns ja nicht zu dem Ziel führt mehr Zeit zu haben. Und auch das Haus ist immer noch nicht übersichtlich und aufgeräumt. Wirklich erschreckend wie viel Krempel wir angehäuft haben. Ich muss mich aber auch oft wieder daran erinnern warum ich nicht shoppen gehen möchte. Besonders wenn ich im dm bin und die vielen schönen, bunten Verpackungen sehe. In der Stadt war ich schon ewig nicht mehr, von daher fällt es mir bei Kleidung nicht ganz so schwer.

Das alles ist glaube ich nichts, dass so schnell geht. Aber die bisherigen Erfolge motivieren mich auf jeden Fall zum weitermachen!

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